Die „Corona“-Impfung
Ein kurzer, persönlich gefärbter Überblick

Mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich Ihnen eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu der in Kürze verfügbaren „Coronaimpfung“ geben.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Impfstoffarten.

Die eine Gruppe umfasst die sogenannten Vektorimpfstoffe (Fa. Astra/Zeneca, GB). In der anderen Gruppe finden sich die (m)RNA Impfstoffe (Fa Moderna,USA und Pfizer/Biontech, Belgien-Deutschland).

Allen Impfstoffen wird eine gute Verträglichkeit bescheinigt. Mögliche Nebenwirkungen (Müdigkeit, das Gefühl „Krankzuwerden“, Kopfschmerzen) sind  mit herkömmlichen Standardmedikamenten („Aspirin“) gut beherrschbar.

Bei allen Impfstoffen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von vier Wochen nötig um eine Schutzwirkung von ca. 90-95% zu erreichen. Die Abwehrstoffe (Antikörper) im Blut erreichen nach der zweiten Impfung wirksame Spiegel. Daher verfügt unser Körper im Infektionsfall bereits über Abwehrstoffe und diese schützen vor einer bedrohlich verlaufenden Erkrankung.

Ein kurzer, vereinfachter Ausflug in die Wirkweise der Impfstoffe.

1. Vektorimpfstoff:

Hier wird ein für den Menschen nicht krankmachendes (apathogenes) Virus verwendet. In diesem Fall wird ein nicht vermehrungsfähiges Schimpansen-Adenovirus herangezogen. In dieses Virus wird mittels Genschere ein Teil des Coronavirus eingebaut.

Dadurch schaut dieses harmlose Impfvirus für unser Immunsystem wie ein Coronavirus aus und bildet entsprechende Abwehrstoffe (Antikörper). Als bildlicher Vergleich: Das Impfvirus ist ein Schaf im Wolfspelz.

2. (m)RNA-Impfstoffe:

Hierbei wird dem Menschen der Bauplan (Virus RNA Abschnitt) für einen Teil des Coronavirus injiziert. Unsere Zellen produzieren im Anschluss Eiweißkörper, welche markante Coronaviruseigenschaften besitzen. Diese „falschen Coronarier“ stimulieren unser Immunsystem, und es werden wirksame Antikörper gegen das echte Virus produziert.

Welchen Schluss ziehe ich persönlich aus der vorhandenen Datenlage?

Sobald der Impfstoff für mich verfügbar ist, werde ich folgende Handlungen setzen:

Da ich nicht sicher sein kann, ob ich nicht schon an Covid erkrankt war (obwohl ich mich regelmäßig getestet habe und immer immer gesund gefühlt habe!), werde ich mir unmittelbar vor der ersten Impfung Blut abnehmen lassen. Diese Probe wird auf möglicherweise bereits vorhandene Abwehrstoffe (Covid-Antikörper) untersucht.

Die Kosten dieser Analyse in Höhe von circa €50 werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Für den (wahrscheinlichen) Fall, dass ich noch keine Abwehrstoffe gebildet habe, melde ich mich umgehend für die zwei Impfungen an.

Ich hoffe, dass diese verknappte Darstellung für Sie eine Entscheidungshilfe ist.

Ergänzung vom 21.12.2020:

Telefonisch können Sie ab sofort ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe auch bei der „Infoline Coronavirus“ unter
der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr, stellen.